Anarchistisch-Syndikalistische Jugend West http://asjnrw.blogsport.de Sun, 12 May 2013 21:13:55 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en ASJ-Gruppen vor Ort http://asjnrw.blogsport.de/2013/05/12/asj-gruppen-vor-ort/ http://asjnrw.blogsport.de/2013/05/12/asj-gruppen-vor-ort/#comments Sun, 12 May 2013 20:49:23 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2013/05/12/asj-gruppen-vor-ort/ ASJ Bielefeld / selbⒶmachen[Homepage]
E-Mail: selbAmachen[ät]riseup.net
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ASJ Bonn[Homepage]
Kontakdaten
E-Mail: asjbonn[ät]riseup.net
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Adresse: ASJ Bonn c/o Le Sabot
Breite Straße 76,53111 Bonn
Offenes Gruppentreffen jeden ersten Mittwoch des Monats
um 19h im Netzladen, Wolfstr. 10, Bonn

Anarchistische Gruppe Köln[Homepage]
E-Mail: agkoeln[ät]riseup.net
Postfach: Anarchistische Gruppe Köln/ Liebigstraße 25/ 50823 köln
Schwarzer Tresen jeden 2. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr im Autonomen Zentrum Köln Kalk.

Libertäre Jugend Siegburg[Homepage]
E-Mail: libertaerejugendsu[ät]riseup.net
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ASJ OST

Regionalföderation für Berlin, Brandenburg und Sachsen – [Homepage]

ASJ Berlin[Homepage]
Kontaktformular
E-Mail: asj-berlin[ät]riseup.net
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ASJ Leipzig[Homepage]
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Gruppentreffen jeden Montag um 19h
in der Libelle, Kolonnadenstr. 19, Leipzig

WEITERE ASJ GRUPPEN

ASJ/LS Darmstadt[Homepage]
E-Mail: asjlsd[ät]​yahoo.​de
Adresse: Li­ber­tä­re So­zia­lis­tIn­nen Darm­stadt c/o Jukuz Oe­tin­ger Villa
Kra­nich­stei­ner Str. 81, 64289 Darm­stadt

ASJ Göttingen / Niedersachsen[Homepage]
Kontaktdaten
E-Mail: asj-nds[ät]gmx.de
Adresse: ASJ Göttingen/Südniedersachsen c/o Buchladen Rote Straße
Nikolaikirchhof 7, 37073 Göttingen

Junge Föderation Mainz
Kontaktdaten
E-Mail: asj-nds[ät]gmx.de

Kontakt in Aurich
E-Mail: fauhb2[ät]fau.og

Kontakt in Bremen
E-Mail: fauhb12[ät]fau,org, fauhb10[ät]fau.org

junge-foederation[ätt]riseup.net

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Anti-Knast-Demo an Silvester in Köln http://asjnrw.blogsport.de/2012/12/26/anti-knast-demo-an-silvester-in-koeln/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/12/26/anti-knast-demo-an-silvester-in-koeln/#comments Wed, 26 Dec 2012 17:29:16 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/12/26/anti-knast-demo-an-silvester-in-koeln/

Demo mit Kundgebungen:
31. Dezember 2012, 18 Uhr
Treffpunkt:
Köln-Ossendorf,
Haltestelle Rektor-Klein-Straße (JVA-Eingang) der KVB-Linie 5

SILVESTER ZUM KNAST? – JA WAS DENN SONST!

Vor 75 Jahren, genauer gesagt am 14.12.1937, erließ Obernazibulle Fricke den sog. „Asozialen-Erlass“. Zigtausende verschwanden aufgrund dieses Erlasses in KZs zur sog. „Vernichtung durch Arbeit“. Heute leben wir nicht mehr im Faschismus, aber die Verfolgung der sog. „Asozialen“ erlebt eine Renaissance. Immer mehr Kleinstkriminelle verschwinden in bundesdeutschen Knästen. So stieg allein in Hessen die Zahl der Hafttage wegen Ersatzfreiheitsstrafen innerhalb weniger Jahre von 80.000 auf 120.000 Hafttage. Bundesweit sitzen ca. 10.000 Menschen wegen nichtbezahlter Geldstrafen im Knast – die meisten davon wegen Schwarzfahrens und Ladendiebstahls. Besonders betroffen sind Obdachlose, Kranke und Süchtige. Knastvermeidungsintrumente des Systems wie z.B. Sozialstunden nützen ihnen nichts. Wer nicht arbeitsfähig ist, kann auch keine Sozialstunden ableisten.

So sitzen sie also in Knästen wie Ossendorf. Ossendorf ist einerseits ein U-Haft-Knast. Er ist aber andererseits ein Knast für „Eierdiebe“. Er ist ein Mahnmal für eine verfehlte Drogenpolitik und – was viele vergessen – es ist ein Abschiebeknast. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wird hier bei den Männern Strafhaft bis zu einem Jahr vollstreckt. Bei Nichtdeutschen in Auslieferungshaft liegt die Höchstgrenze bei 4 Jahren.

Bei den Frauen in Strafhaft liegt die Höchstrafe, für die Ossendorf noch zuständig ist, bei drei Jahren. Für Nichtdeutsche in Auslieferungshaft wird keine Höchstgrenze genannt. Laut offiziellen Zahlen liegt der Anteil der Nichtdeutschen Gefangenen bei 40%.

Neben diesem „offiziellen“ Knast, ist Ossendorf auch noch ein Hochsicherheitsknast mit einem Traktflügel. Hier saßen früher Gefangene aus der verschiedenen linksmilitanten Gruppen. Damals wie heute saßen und sitzen aber auch ganz „normale“ Gefangene im Trakt, wenn sie gegen den Knast rebellieren. Der Kampf gegen die Isolationshaft muss immer geführt werden, auch wenn gerade keine Genoss_innen einsitzen.

Gerade der Knast in Ossendorf repräsentiert das Ganze Spektrum des Knastsystems. Vom Einknasten von SchwarzfahrerInnen und Kleinstkriminellen bis hin zum Hochsicherheitstrakt: Wir alle könnten von beidem betroffen sein, wenn wir uns irgendwann entscheiden, nicht permanent Kohle an diesen Staat und seine Justiz abzudrücken oder weil unser Widerstand so entschieden wird, dass wir Kandidat_innen für den Trakt sind.

Quelle: AG Köln

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Schwarzer Tresen http://asjnrw.blogsport.de/2012/11/11/schwarzer-tresen/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/11/11/schwarzer-tresen/#comments Sat, 10 Nov 2012 22:25:28 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/11/11/schwarzer-tresen/

Auch im Dezember, Januar und Februar findet unser Tresen statt. Alle Menschen sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen, sich mit uns auszutauschen und auch einfach einen Kneipenabend dort zu verbringen.

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Vortrag: Krise in Griechenland http://asjnrw.blogsport.de/2012/11/11/vortrag-krise-in-griechenland/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/11/11/vortrag-krise-in-griechenland/#comments Sat, 10 Nov 2012 22:24:18 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/11/11/vortrag-krise-in-griechenland/ Krise in Griechenland – eine antinationale Perspektive
Vortrag von John Malamatinas

Donnerstag, 6. Dezember, 19:30 Uhr
Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, Bonn

In den letzten Monaten überschlagen sich die Ereignisse um die Staatsverschuldungskrise Griechenlands: Ständig neue Sparpakete, die Griechenland durch die Troika auferlegt und durch die griechische Regierung umgesetzt werden,“Wahlchaos“, Generalstreiks, Spekulationen über den Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion…
In dem Vortrag wird es nicht nur um die schwierige Lage der Menschen in Griechenland gehen, sondern auch um die Möglichkeiten außerparlamentarischen Widerstands. Insbesondere soll dabei der linke und anarchistische Raum vorgestellt werden, Selbstorganisierung im täglichen Leben, Aufbau von Kollektiven und soziale Kämpfe. Eine diffuse und feste Selbstorganisierung verbreitet sich seit dem Einbruch der Krise im Land, die die bisherigen „Verteidigungskämpfe“ gegen Lohnkürzungen und Entlassungen übertrifft. Parallel entwickelt sich der notwendige antifaschistische Widerstand der lange auf sich warten ließ. Stadteil-Antifademos finden täglich statt, neue Antifagruppen und antirassistische Versammlungen gründen sich um dem faschistischen Terror auf verschiedene Ebenen entgegenzutreten.

Veranstaltet von der ASJ Bonn und dem Verein zur Förderung politischer Bildung und Kultur e.V., Eintritt frei.

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Out now!!! Das Pamphlet Nr.3 (Zeitung der ASJ Bonn) http://asjnrw.blogsport.de/2012/10/31/out-now-das-pamphlet-nr-3-zeitung-der-asj-bonn/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/10/31/out-now-das-pamphlet-nr-3-zeitung-der-asj-bonn/#comments Wed, 31 Oct 2012 14:12:39 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/10/31/out-now-das-pamphlet-nr-3-zeitung-der-asj-bonn/

Es ist soweit, die dritte Ausgabe unserer Zeitung „Das Pamphlet“ ist erschienen.
Schwerpunkt sind die anarchistischen Gefangenen im Belarus, zudem gibts auch Artikel zum Tag des indigenem Widerstands, zu Asylpolitik und mehr.

Viel Spaß beim lesen wünscht euch eure ASJ

Die neue Ausgabe kannst du hier runterladen:
Download

Hier kommst du zu den älteren Ausgaben:
Klick

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改道 Gǎi Dào Nr. 23 – November 2012 erschienen http://asjnrw.blogsport.de/2012/10/31/gi-dao-nr-23-november-2012-erschienen/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/10/31/gi-dao-nr-23-november-2012-erschienen/#comments Wed, 31 Oct 2012 14:09:09 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/10/31/gi-dao-nr-23-november-2012-erschienen/ 改道 Gǎi Dào Nr. 23 – November 2012Download: Bildschirm-Version | Druckbare Version, S/W | Druckbare Version, Farbe | ePUB Version

Hallo Menschen,

ihr habt nun die Ausgabe Nr. 23 vor euch – die meisten wahrscheinlich auf dem Bildschirm, einige vielleicht auch auf Papier. Damit alle in den Genuss einer dauerhaften Papierausgabe kommen können, möchten wir euch an unsere Druckkampagne erinnern. Interessierte melden sich bitte direkt bei unserer Abostelle, auf der neuen Seite der Gaidao, jetzt prominent auf der komplett erneuerten Webseite des Forums deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) platziert: fda-ifa.org/gai-dao.
Ihr könnt uns aber auch praktischer zur Hand gehen. Wir sind noch auf der Suche nach Leuten, die uns 2013 für eine oder zwei Ausgaben mit Terminen füttern. Außerdem suchen wir Leute für eine Bilder-Redaktion, die sich um Bilder und Grafikmaterial für die Gai Dao kümmert. Ihr könnt uns aber so eure Bilder und Grafiken zukommen lassen :-)

Was nun diese Ausgabe angeht, so beginnen wir mit einem Nachruf auf einen Genossen aus Tschechien. Den Text verfasste die Tschechoslowakische Anarchistische Föderation (CSAF) und wurde von uns für die Gai Dao übersetzt. Dies ist der erste Teil einer dreiteiligen Reihe von Artikeln zum Anarchismus in Tschechien, die wir euch anlässlich des kommenden Arbeitstreffens der IFA, der Internationalen der Anarchistischen Föderationen, in der Nähe von Prag darbieten möchten.

Des weiteren widmen wir uns auch in dieser Ausgabe wieder dem aktuellen Flüchtlingsprotest. Der Schwerpunkt des Berichtes „Wehe, wenn sie losgelassen…“ liegt auf der Selbst- und Basisorganisation der Flüchtlinge. Diese Bewegung ist sicherlich eine der wichtigsten, die wir zurzeit in der BRD haben, und ist darüber hinaus sicherlich in der Lage, auf vielfältige Art und Weise inspirierend auf uns alle zu wirken.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Ausgabe ist auch das Hartz-IV-System, das wir in gleich zwei Artikeln beleuchten.

Ein Blick in die Inhaltsangabe wird euch zeigen das wir auch dieses mal noch viele weitere spannenden Artikel für euch haben. Bitte beachtet auch unsere Terminhinweise und denkt daran das Magazin auszudrucken, auf den WG-Klos auszulegen und den Link über eure Verteiler zu schicken.

Ein letzter Hinweis: Am 14. November steht der bisher größte transnationale Generalstreik in der Geschichte Europas ins Haus steht. Grund ist der soziale Kahlschlag, der von der Troika durchgeprügelt wird. Haltet Ausschau nach lokalen Aktionen und initiiert ggf. eigene kritische Interventionen.

Eure Redaktion der 改道 Gǎi Dao.

Quelle: FDA-IFA.org

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Bonn: Solidaritätsaktion mit den gefangenen Anarchist_innen in Belarus http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/23/bonn-solidaritaetsaktion-mit-den-gefangenen-anarchist_innen-in-belarus/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/23/bonn-solidaritaetsaktion-mit-den-gefangenen-anarchist_innen-in-belarus/#comments Sun, 23 Sep 2012 21:54:30 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/23/bonn-solidaritaetsaktion-mit-den-gefangenen-anarchist_innen-in-belarus/

Am Samstag, den 22. September, demonstrierten 14 Aktivist_innen vor dem Konsulat von Weißrussland in der Fritz-Schäffer-Straße 20 in Bonn.Sie forderten die die Freiheit der in Belarus inhaftierten anarchistischen Genoss_innen. Anlass waren die an diesem Wochenende stattfindenden Parlamentswahlen, aus denen wieder einmal der jetzige Präsident Alexander Lukaschenko als Sieger hervorgehen wird. Lukaschenko regiert das Land diktatorisch und lässt Gegner des Regimes gnadenlos Transparent saying verfolgen, inhaftieren und verschwinden. Den gefangenen Anarchist_innen werden verschiedene Taten vorgeworfen, bei denen keine Menschen zu Schaden kamen, so sollen sie zum Beispiel eine Geheimdienstzentrale mit Feuer angegriffen haben und an ungenehmigten Demonstrationen teilgenommen haben. Es geht nicht darum, ob die Genoss_innen die Taten, die gerade in einem Land wie Belarus legitim und notwendig sind, tatsächlich begangen haben oder nicht. Sie sitzen wegen ihrer anarchistischen Ideale im Knast.

Vor dem Konsulat wurde ein Transparent mit der Aufschrift „Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind“ entrollt. Es wurden zwei Redebeiträge verlesen, die auf die Repression in Belarus und speziell auf die Haftbedingungen der inhaftierten Genoss_innen hinwiesen. Auch wurde die Kooperation zwischen der deutschen und der belarussischen Polizei angeprangert.

Im Anschluss, zogen die Aktivist_innen in die Bonner Innenstadt, um die Aktion zu widerholen.

Auch weiterhin sind Aktionen notwendig, so freut sich das Konsulat weiterhin über Anrufer_innen oder Briefe die nach dem Befinden der Inhaftierten und deren Freilassung erkundigen.
Fritz-Schäffer-Straße 20 53113 Bonn
(0228) 201.1332 / (0228) 201.1310

Freiheit für die gefangenen Anarchist_innen in Belarus!
Für die Anarchie!

Quelle und weitere Bilder unter: ASJ Bonn

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http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/23/bonn-solidaritaetsaktion-mit-den-gefangenen-anarchist_innen-in-belarus/feed/
Köln: Flüchtlingsstreik Demo 06.10.12. http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/20/koeln-fluechtlingsstreik-demo-06-10-12/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/20/koeln-fluechtlingsstreik-demo-06-10-12/#comments Thu, 20 Sep 2012 21:04:18 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/20/koeln-fluechtlingsstreik-demo-06-10-12/

Am Samstag den 06.10.12. findet in Köln eine Demonstration in Solidarität und zur Unterstützung des Protestmarsches der geflüchteten Menschen von Würzburg nach Berlin statt. Treffpunkt ist der Ottmar-Pohl-Platz in Köln Kalk um 15:00 Uhr! Wenn deine Gruppe den Aufruf der Demonstration unterstützen möchte schreibt uns eine Mail an: agkoeln(A)riseup.net

Verbreitet bitte den Termin und den Aufruf zur Demonstration weiter.

  • AUFRUF
  • Unterstützt den „Flüchtlingsstreik“!

    Am 19. März traten geflüchtete Menschen, zunächst in Würzburg, dann in immer mehr Städten in der BRD in den Streik. Ihr Protest richtet sich gegen rassistische Unterdrückung, durch Sammelunterbringung und Abschiebungen, verzögerte Bearbeitung der Asylanträge und dass es ihnen unmöglich gemacht wird legal zu arbeiten. Dies hat Methode: die Geflüchteten sollen unter Kontrolle (Stichwort: Residenzpflicht) und in staatlicher Abhängigkeit verbleiben, z.B. von „Asylbewerberleistungen“.

    Um weiter Druck aufzubauen haben sich die geflüchteten Aktivist*innen entschieden die Streikcamps zu verlassen und in einem Protestmarsch von Würzburg nach Berlin zu laufen. Zeitgleich wollen Unterstützer*innen (die aktuell nicht von Flucht betroffen sind) eine Info-Tour durch Westdeutschland starten, um auf die Anliegen des „Flüchtlingsstreiks“ aufmerksam zu machen. Eine Station wird Köln sein. Es sind mehrere Aktionen und Veranstaltungen geplant (und bereits gelaufen), so auch eine Unterstützer*innen-Demonstration, am 06.10., in Solidarität mit den geflüchteten Menschen, gegen Alltagsrassismus und die Asylgesetzgebung.

    Immer wieder wird in der Öffentlichkeit (z.T. auch in der „linken Öffentlichkeit“) von „politisch Verfolgten“ und „Wirtschaftsflüchtlingen“
    gesprochen. Mit der Demo wollen wir dem Gut-Böse-Schema etwas entgegensetzen. Denn Flucht, aus materieller und existenzieller Not heraus – welche in den Herkunftsländern der Geflüchteten durch kapitalistische Ausbeutung und die marktwirtschaftliche Dominanz des ‚weißen‘ Westens entsteht – ist immer legitim! Gleichzeitig richtet sich die Demo gegen rassistische Diskriminierung, die wir tagtäglich in Köln erleben. Zum Beispiel wenn die Polizei in Kalk-Nord Menschen aufgrund ihres als ‚nicht-weiß‘ wahrgenommenen Aussehens oder Namens kontrolliert und schikaniert.

    Rassismus fängt also an bei: „Ich habe nichts gegen die, aber …“ und hört mitnichten dort auf, wo jährlich unzählige Menschen vor der Küste Europas durch Frontex zwecks europäischer Grenzsicherung zu Tode gebracht werden. Er hört nicht auf, weil er ein Mittel zur Herrschafts-
    und Privilegiensicherung darstellt.

    Um sich dagegen zu wehren, müssen wir uns unserer eigenen Position bewusst werden, uns austauschen, Menschen mit Fluchterfahrungen zuhören und von einander lernen. Wir gehen auf die Straße, gegen den täglichen Rassismus und um in einem solidarischen Akt den „Flüchtlingsstreik“ zu unterstützen.

    Kommt zur Support-Demo am 06.10.2012 um 15:00 Uhr zum Ottmar-Pohl-Platz in Kalk. Seid kreativ. Die Demo soll einen bunten und offenen Charakter haben. Unterstützt die Forderungen der Geflüchteten.

    Die Forderungender geflüchteten Aktivist*innen: sofortiger Stopp aller Abschiebungen! keine Lagerunterbringung! Aufhebung der Residenzpflicht! schnellere Bearbeitung der Asylanträge, denn Asyl ist ein Menschenrecht und kein Privileg!

    Alle Infos und bald auch Materialien zur Demo findet ihr unter: http://agkoeln.blogsport.de/fluechtlingsstreik-demo-06-10-12/

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    http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/20/koeln-fluechtlingsstreik-demo-06-10-12/feed/
    Anarchisten aus Manila (Philippinen) auf Rundreise http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/18/anarchisten-aus-manila-philippinen-auf-rundreise/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/18/anarchisten-aus-manila-philippinen-auf-rundreise/#comments Tue, 18 Sep 2012 17:43:19 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/18/anarchisten-aus-manila-philippinen-auf-rundreise/ Europäische Infotour: u.a. Vorträge in Aachen, Amsterdam, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Darmstadt, Düsseldorf, Finsterwalde, Fürstenwerder, Gotha, Göttingen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, München, Münster, Paderborn, Wien, Wuppertal.

    Zwei Anarchisten aus Manila werden auf der Veranstaltung von anarchistischen Aktivitäten auf den Philippinen berichten. Dabei geht es sowohl um historische Kontinuitäten herrschaftsfreier Politik als auch um die Vorstellung aktueller Projekte. Beispiele hierfür sind Food not Bombs – Aktionen, Kampagnen gegen Polizei-Brutalität, anarchistische Vortragstätigkeiten, die „Mobile Anarchist School“, publizistische Projekte rund um die Zeitschrift Gasera und das Mindsetbreaker Magazine und der Aufbau der Infoläden Etnikobandido und Kinaiyahan Unahon Collective Social Center. Berichten können die Aktivisten zudem von indigenen Widerständen gegen Land Grabbing, von den Kämpfen der Minenarbeiter_innen und von den ökologischen Folgen neokolonialer Projekte.

    18.09 Wien
    ab 20 Uhr
    Druckraum Redtenbachergasse 3/Souterrain, 1160 Wien

    19.09. München

    Beginn: 20:30 uhr im Kafe
    Marat, Thalkirchnerstr.104, München
    (U3/U6 Goetheplatz oder Bus 158 und 152 Haltestelle Kapuzinerstraße)
    Wie jeden Mittwoch gibt es dort ab 20:00 uhr beste Vokü
    Nach der Veranstaltung wird aufgelegt (DJane steht noch nicht fest)
    Veranstalter_innen: Gruppe11, eaam und mittwochskafekollektiv

    20.9. Münster
    20 Uhr
    infloden krachtz
    Nieberding 8 [Anreise]
    Veranstalter*innen: edtion assemblage / infloden krachtz / fau-münster

    21.09. Karlsruhe
    um 19h
    viktoriastr 12(hinterhaus)
    176133 karlsruhe
    Veranstalterin: Libertäre Gruppe Karlsruhe

    22.9. Hamburg
    17 Uhr
    Hafenvokü
    Hafenstraße 116
    Veranstalterin: a3yo

    23.9. Bremen
    16 uhr.
    infoladen bremen st.pauli-str. 10-12 28203 bremen
    Veranstalter*innen: antifa-komitee & kritisch-lesen

    24.09. Darmstadt
    19 Uhr
    Oetinger Villa
    Kranichsteiner Str. 81
    64289 Darmstadt
    Veranstalterin: Libertäre Sozialist*innen Darmstadt

    25.09. Köln
    20 Uhr
    AZ Köln
    Wiersbergstrasse 44.
    51103 Köln Kalk

    26.09. Wuppertal
    Ort: Autonomes Zentrum Wuppertal
    20 Uhr + VoKü
    Markomannenstr. 3
    42103 Wuppertal

    27.09. Düsseldorf
    Hinterhof, Corneliusstr.108
    Veranstalter*innen: CBB, CSB, FAUD

    28. 09. Bonn
    20 Uhr.
    Buchladen LeSabot
    Breite Str. 76, Bonn-Altstadt
    Veranstalterin: ASJ-Bonn

    29.09.

    30.09. Berlin

    01.10. Bielefeld
    Beginn: 20.00 Uhr
    Infoladen Anschlag
    heeper str. 132, 33607 bielefeld

    02.10. Aachen

    Weitere Infos zu Terminen hier: http://rundreisen.blogsport.de/2012/07/30/erster-eintrag/

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    http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/18/anarchisten-aus-manila-philippinen-auf-rundreise/feed/
    Köln: Flüchtlingsstreik Aktionen und Info im September! http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/08/koeln-fluechtlingsstreik-aktionen-und-info-im-september/ http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/08/koeln-fluechtlingsstreik-aktionen-und-info-im-september/#comments Sat, 08 Sep 2012 10:47:06 +0000 Administrator Allgemein http://asjnrw.blogsport.de/2012/09/08/koeln-fluechtlingsstreik-aktionen-und-info-im-september/

    Wie einige von euch sicherlich mit bekommen haben, wird es von den Protestcamps der geflüchteten Menschen, die es mittlerweile in vielen Städten deutschlandweit gibt, einen Protestmarsch von Würzburg nach Berlin geben. Am 8. September um 14.00 Uhr gibt es eine Auftaktdemo in Würzburg. Dann geht es über zwei Wege nach Berlin: Eine Gruppe geht zu Fuß (Route), eine zweite Fährt mit dem Bus. (Route)
    Auch in Köln ist eine Stadion von der Bustour, deshalb und aus vielen weiteren Gründen wird es im September einige Aktionen und Infoveranstaltung zu diesem Thema von uns und weiteren Gruppen geben!

    Den Start markiert hier unser erster Schwarzer Tresen welcher ab dem 12.9. jeden zweiten Mittwoch im Monat im Autonomen Zentrum Köln Kalk (startet um 20.00 Uhr) stattfinden wird. Dieser Tresen beschäftigt sich mit dem Flüchtlingsstreik und ihr werdet dort die Möglichkeit haben euch einen ersten Überblick über die Proteste zu verschaffen, aktuelle Infos zu den Aktionen in Köln zu erhalten und vieles mehr.

    Eine zweite Infoveranstaltung wird es am 14.9. ebenfalls im Autonomen Zentrum Köln Kalk um 18.00 Uhr geben. Hier werden die Menschen die mit den Bussen angereist kommen selbst über ihre Erfahrungen, den Streik und wahrscheinlich einiges mehr Berichten. Im Vordergrund dieser Veranstaltung steht allerdings die Vernetzung und der Austausch speziell unter geflüchteten Menschen.

    Anfang Oktober wird es eine Demonstration in Solidarität mit dem Flüchtlingsstreik geben, Weiteres dazu erfahrt ihr auf den Infoveranstaltungen sowie hier auf dieser Seite. Es ist nicht auszuschließen das Es noch weitere Veranstaltungen und Aktionen geben wird, wenn du oder deine Gruppe Lust haben sich daran zu beteiligen schreibt uns eine Mail an: agkoeln(Ä)riseup.net . Oder organisiert einfach selbst was!
    Weitere Infos zum Protestmarsch unter: refugeetentaction.net

    Es Folgt der Aufruf der geflüchteten Menschen zum Protestmarsch:

    Um Freiheit zu erreichen, darf der Mensch nicht in Reih und Glied stehen, sondern muss die Reihe durchbrechen

    Ihr, all die Asylsuchenden, die unter unmenschlichen Bedingungen in Deutschland leben und zuschauen wie euer Leben und das eurer Kinder einen langsamen Tod entgegen gehen, ihr, die wie Gefangene in Lagern gehalten werdet, im Angesicht all der diskriminierenden Bedingungen, die euch zu Bürgern zweiter Klasse machen, ihr, die jeden Moment die Abschiebung fürchtet, ihr, die auf der untersten Stufe einer ungerechten Gesellschaft steht und all ihr Gewicht auf euren Schultern tragt, -während ihr der grausamen und unmenschlichen Residenzpflicht gehorchen müsst: JETZT ist die Zeit gekommen, gegen all das aufzustehen.

    JETZT ist die Zeit aufzustehen, weil wir nicht länger passiv Zeugen des Todes eines von uns sein möchten, denn die unmenschliche Behandlung der Asylbewerber in Deutschland kann jeden von uns in den Tod treiben.

    Die Asylbewerberproteste begannen am 19. März 2012 in Würzburg und haben Asylbewerber in vielen anderen Städten dazu inspiriert, ebenfalls aufzustehen. Nun, 5 Monate später, ist die Bewegung, gestärkt durch die Hartnäckigkeit und den Widerstand der Flüchtlinge, bereit, einen nächsten, viel größeren Schritt zu tun.

    Wir werden keine Gesetze respektieren, die uns nicht als Menschen respektieren.

    Die streikenden Flüchtlinge in ganz Deutschland, die einen starken und koordinierten gemeinsamen Protest begonnen haben, haben beschlossen am 8. September eine neue Aktion zu starten: Ab diesem Tag werden Asylsuchende auf 2 verschiedenen Routen nach Berlin marschieren um dort der deutschen Regierung zu zeigen, dass auf jede Anwendung des unmenschlichen Abschiebegesetzes eine Reaktion der Bewegung folgen wird. Die Flüchtlinge werden lauter schreien denn je, sie werden ihren Kampf weiterführen, bis die Lager mit ihren katastrophalen Bedingungen geschlossen werden. Mit der Versammlung in Berlin werden die Flüchtlinge aktiv gegen die diskriminierende Residenzpflicht verstoßen, die sie zwingt, sich in einem bestimmten Bereich aufzuhalten.

    Diese gut koordinierte Aktion wird allein von Asylsuchenden selbst organisiert und ist unabhängig von jeglichen politischen Parteien oder Gruppen.

    Wie oben erwähnt, wird der Marsch nach Berlin gleichzeitig auf 2 verschiedenen Routen stattfinden: Auf der einen werden Flüchtlinge von Würzburg nach Berlin marschieren. Die andere führt mit Transportmitteln über die Flüchtlingslager Westdeutschlands. Beide Gruppen werden gleichzeitig in Berlin ankommen und dort zusammentreffen. Diese Aktion wird zunächst von Asylbewerbern aus Bayern und Baden-Württemberg ausgehen, wird sich aber nicht auf diese beiden Bundesländer beschränken. Alle Asylbewerber die in Lagern oder Städten auf dem Weg nach Berlin leben, werden besucht und eingeladen, am Protest teilzunehmen.

    Wir rufen alle Flüchtlinge auf, die wie wir diese unmenschlichen Lebensbedingungen nicht mehr ertragen und auf verschiedenste Art dagegen gekämpft haben, sich uns anzuschließen. So können wir mit vereinten Kräften die jahrzehntelangen Kämpfe um menschenwürdige Asylrechte zu ihrem langersehnten Ziel zu führen.

    In Berlin werden wir solidarisch Hand in Hand nochmals unsere berechtigten Forderungen vortragen:

    - Abschaffung aller Flüchtlingslager in Deutschland

    - Abschaffung der Abschiebegesetze. Abschiebung ist unmenschlich und dient nur den politischen und ökonomischen Interessen der Mächtigen

    - Abschaffung der Residenzpflicht

    An alle Asylbewerber, Flüchtlinge und Immigranten in Deutschland:

    Wir alle haben unsere Länder aus verschiedensten Gründen verlassen und kamen in dieses Land in der Hoffnung auf ein besseres und sicheres Leben. Die meisten von uns haben Tausende von Kilometern zurückgelegt, haben dabei alle möglichen Qualen, Gefahren und viel Leid ertragen. Wir haben das alles in Kauf genommen in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Nun ist es vielleicht an der Zeit, dieselben Schuhe anzuziehen, die wir auch auf unserer Flucht getragen haben. Nun ist es vielleicht an der Zeit noch ein paar mehr Kilometer zu laufen, diesmal aber nicht alleine, sondern alle gemeinsam für eine bessere Welt.

    An die Asylbewerber der südlichen Bundesländer: Am 8. September werden wir uns alle in Würzburg treffen und wir freuen uns über jeden Einzelnen, der uns begleitet.

    An die Asylbewerber der anderen Bundesländer, die unser Anliegen teilen: Wir werden unser Bestes geben, zu euren Lagern zu kommen um mit euch gemeinsam nach Berlin zu reisen.

    Das Organisationskommitee der streikenden Asylbewerber in Deutschland

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