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ASJ Bonn – [Homepage]
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Adresse: ASJ Bonn c/o Le Sabot
Breite Straße 76,53111 Bonn
Offenes Gruppentreffen jeden ersten Mittwoch des Monats
um 19h im Netzladen, Wolfstr. 10, Bonn
Anarchistische Gruppe Köln – [Homepage]
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Postfach: Anarchistische Gruppe Köln/ Liebigstraße 25/ 50823 köln
Schwarzer Tresen jeden 2. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr im Autonomen Zentrum Köln Kalk.
Libertäre Jugend Siegburg – [Homepage]
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ASJ OST
Regionalföderation für Berlin, Brandenburg und Sachsen – [Homepage]
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ASJ Leipzig – [Homepage]
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Gruppentreffen jeden Montag um 19h
in der Libelle, Kolonnadenstr. 19, Leipzig
WEITERE ASJ GRUPPEN
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Demo mit Kundgebungen:
31. Dezember 2012, 18 Uhr
Treffpunkt:
Köln-Ossendorf,
Haltestelle Rektor-Klein-Straße (JVA-Eingang) der KVB-Linie 5
SILVESTER ZUM KNAST? – JA WAS DENN SONST!
Vor 75 Jahren, genauer gesagt am 14.12.1937, erließ Obernazibulle Fricke den sog. „Asozialen-Erlass“. Zigtausende verschwanden aufgrund dieses Erlasses in KZs zur sog. „Vernichtung durch Arbeit“. Heute leben wir nicht mehr im Faschismus, aber die Verfolgung der sog. „Asozialen“ erlebt eine Renaissance. Immer mehr Kleinstkriminelle verschwinden in bundesdeutschen Knästen. So stieg allein in Hessen die Zahl der Hafttage wegen Ersatzfreiheitsstrafen innerhalb weniger Jahre von 80.000 auf 120.000 Hafttage. Bundesweit sitzen ca. 10.000 Menschen wegen nichtbezahlter Geldstrafen im Knast – die meisten davon wegen Schwarzfahrens und Ladendiebstahls. Besonders betroffen sind Obdachlose, Kranke und Süchtige. Knastvermeidungsintrumente des Systems wie z.B. Sozialstunden nützen ihnen nichts. Wer nicht arbeitsfähig ist, kann auch keine Sozialstunden ableisten.
So sitzen sie also in Knästen wie Ossendorf. Ossendorf ist einerseits ein U-Haft-Knast. Er ist aber andererseits ein Knast für „Eierdiebe“. Er ist ein Mahnmal für eine verfehlte Drogenpolitik und – was viele vergessen – es ist ein Abschiebeknast. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wird hier bei den Männern Strafhaft bis zu einem Jahr vollstreckt. Bei Nichtdeutschen in Auslieferungshaft liegt die Höchstgrenze bei 4 Jahren.
Bei den Frauen in Strafhaft liegt die Höchstrafe, für die Ossendorf noch zuständig ist, bei drei Jahren. Für Nichtdeutsche in Auslieferungshaft wird keine Höchstgrenze genannt. Laut offiziellen Zahlen liegt der Anteil der Nichtdeutschen Gefangenen bei 40%.
Neben diesem „offiziellen“ Knast, ist Ossendorf auch noch ein Hochsicherheitsknast mit einem Traktflügel. Hier saßen früher Gefangene aus der verschiedenen linksmilitanten Gruppen. Damals wie heute saßen und sitzen aber auch ganz „normale“ Gefangene im Trakt, wenn sie gegen den Knast rebellieren. Der Kampf gegen die Isolationshaft muss immer geführt werden, auch wenn gerade keine Genoss_innen einsitzen.
Gerade der Knast in Ossendorf repräsentiert das Ganze Spektrum des Knastsystems. Vom Einknasten von SchwarzfahrerInnen und Kleinstkriminellen bis hin zum Hochsicherheitstrakt: Wir alle könnten von beidem betroffen sein, wenn wir uns irgendwann entscheiden, nicht permanent Kohle an diesen Staat und seine Justiz abzudrücken oder weil unser Widerstand so entschieden wird, dass wir Kandidat_innen für den Trakt sind.
Quelle: AG Köln


Auch im Dezember, Januar und Februar findet unser Tresen statt. Alle Menschen sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen, sich mit uns auszutauschen und auch einfach einen Kneipenabend dort zu verbringen.
Krise in Griechenland – eine antinationale Perspektive
Vortrag von John Malamatinas
Donnerstag, 6. Dezember, 19:30 Uhr
Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, Bonn
In den letzten Monaten überschlagen sich die Ereignisse um die Staatsverschuldungskrise Griechenlands: Ständig neue Sparpakete, die Griechenland durch die Troika auferlegt und durch die griechische Regierung umgesetzt werden,“Wahlchaos“, Generalstreiks, Spekulationen über den Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion…
In dem Vortrag wird es nicht nur um die schwierige Lage der Menschen in Griechenland gehen, sondern auch um die Möglichkeiten außerparlamentarischen Widerstands. Insbesondere soll dabei der linke und anarchistische Raum vorgestellt werden, Selbstorganisierung im täglichen Leben, Aufbau von Kollektiven und soziale Kämpfe. Eine diffuse und feste Selbstorganisierung verbreitet sich seit dem Einbruch der Krise im Land, die die bisherigen „Verteidigungskämpfe“ gegen Lohnkürzungen und Entlassungen übertrifft. Parallel entwickelt sich der notwendige antifaschistische Widerstand der lange auf sich warten ließ. Stadteil-Antifademos finden täglich statt, neue Antifagruppen und antirassistische Versammlungen gründen sich um dem faschistischen Terror auf verschiedene Ebenen entgegenzutreten.
Veranstaltet von der ASJ Bonn und dem Verein zur Förderung politischer Bildung und Kultur e.V., Eintritt frei.

Es ist soweit, die dritte Ausgabe unserer Zeitung „Das Pamphlet“ ist erschienen.
Schwerpunkt sind die anarchistischen Gefangenen im Belarus, zudem gibts auch Artikel zum Tag des indigenem Widerstands, zu Asylpolitik und mehr.
Viel Spaß beim lesen wünscht euch eure ASJ
Die neue Ausgabe kannst du hier runterladen:
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